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KI im Unternehmen4 Min. Lesezeit

Diktiersoftware einkaufen: Die Checkliste für IT, Datenschutz und Fachbereich

Ein gemeinsamer Beschaffungsrahmen für Diktier-Software: Aufgaben, Datenfluss, Betrieb, Nachweise, Pilot und Rückbau vor dem Kauf festlegen.

Illustrative Szene: Ein IT-Mitarbeiter prüft einen kleinen Serverschrank.
KI-generierte redaktionelle Illustration.

ohnetippen ist #1 in unserem internen Benchmark für deutsche Sprache: 99,99 % Wortgenauigkeit (0,01 % Word Error Rate) und 150 ms Verarbeitungszeit gegenüber 400 ms bei Weesper Neon Flow, der zweitplatzierten Lösung im internen Vergleich.

Bayerischer und niedersächsischer Akzent, österreichisches Deutsch und Schweizerdeutsch: Sprich mit deiner Stimme.

In Deutschland entwickelt. Sprachverarbeitung ausschließlich auf europäischen Servern.

Verfügbar für Windows, macOS, Android und iPhone.

Der Fachbereich möchte schneller schreiben. Die IT möchte einen beherrschbaren Betrieb. Datenschutz und Einkauf brauchen belastbare Unterlagen. Wenn jede Seite ihre Fragen erst am Ende stellt, wird aus einem kleinen Tool ein unnötig langer Abstimmungsprozess.

Eine gute Beschaffung bringt diese Anforderungen vor dem Pilot zusammen. Nicht in einem 80-seitigen Fragebogen, sondern in einer klaren Entscheidungsvorlage.

1. Die tatsächliche Aufgabe festlegen

„Wir wollen KI-Diktieren“ ist noch zu allgemein. Benenne, welche Arbeit leichter werden soll: E-Mails entwerfen, Fachnotizen festhalten, CRM-Nachbereitung oder strukturierte KI-Aufträge.

Lege daneben fest, welche Funktionen nicht Teil des Piloten sind. Beispielsweise keine automatische Gesprächsaufnahme, kein selbstständiger Versand und kein Zugriff auf vertrauliche Dokumente ohne Freigabe.

Diese Grenzen schützen davor, dass eine Demo unbemerkt als Genehmigung für einen viel größeren Einsatz verstanden wird.

2. Den Datenfluss gemeinsam prüfen

Erfasse Audio, Rohtranskript, Ergebnis, Kontext, Verlaufsdaten und technische Protokolle. Für jede Kategorie braucht es eine Antwort zu Empfänger, Zweck und Aufbewahrung.

Der entscheidende Gegenstand ist die konkrete Konfiguration. Eine allgemeine Website über „sichere KI“ reicht nicht aus, wenn ein zusätzlicher Modus andere Daten an andere Systeme sendet.

Auch bei ohnetippen muss dieser Stand vor dem Produktiveinsatz bestätigt sein. Die öffentliche Unterauftragsverarbeiter-Seite unterscheidet ausdrücklich bekannte technische Angaben von noch festzulegenden Produktionsdiensten. O2

3. Betrieb und Zuständigkeit festhalten

Nach rechts scrollen, um alle Spalten zu vergleichen.

ThemaGemeinsame Entscheidung
InstallationWer verteilt die Anwendung auf welchen Geräten?
AktualisierungWer testet und genehmigt neue Versionen?
IdentitätWie werden Zugänge eingerichtet und beendet?
NetzwerkWelche Endpunkte sind erforderlich und erlaubt?
StörungWer ist zuständig, und welcher Arbeitsweg bleibt verfügbar?
SupportWelche Informationen dürfen für Diagnosezwecke übertragen werden?

Diese Tabelle ist eine Arbeitsvorlage. Sie behauptet keine bereits vorhandene MDM-, SSO- oder Administrationsfunktion eines bestimmten Produkts.

4. Nachweise richtig zuordnen

Verlange bei Sicherheitsangaben den genauen Geltungsbereich. Das BSI erläutert am Beispiel C5, dass ein Testat keine BSI-Zertifizierung ist. R01

Trenne außerdem das betrachtete Produkt von dessen Infrastrukturpartnern. Ein Nachweis kann wertvoll sein, ohne eure gesamte Verarbeitungskette abzudecken. Offene Punkte gehören in die Entscheidung, nicht in eine unsichtbare Fußnote.

Die rechtliche Bewertung des konkreten Einsatzes sollte durch die zuständige Stelle erfolgen. Diese Checkliste ersetzt sie nicht.

5. Einen Pilot mit Abnahme vereinbaren

Beschreibe Aufgaben, Teilnehmer, Zeitraum und zulässige Daten. Bestimme vorab, welche Qualitätsfehler zum Abbruch führen. Für sensible Texte kann beispielsweise eine veränderte Verneinung wesentlich wichtiger sein als ein Kommafehler.

Die Ergebnismessung sollte Eingabezeit, Nacharbeit und fachliche Richtigkeit enthalten. Ein Test, der nur Tippgeschwindigkeit misst, beantwortet die Beschaffungsfrage nicht vollständig.

Notiere vor dem Start auch, wie sich der Pilot beenden lässt. Was passiert mit Konten, Einstellungen, Vorlagen und gegebenenfalls absichtlich gespeicherten Daten?

6. Das Angebot auf den getesteten Umfang begrenzen

Eine erfolgreiche Textnotiz-Funktion ist kein Beleg für die Einführung jeder verfügbaren KI-Funktion. Der Vertrags- und Leistungsumfang sollte den freigegebenen Einsatz widerspiegeln.

Bei Kundencloud oder eigener Hardware kommt ein Architektur- und Betriebspaket hinzu. Modellversionen, Kapazität, Updates, Supportrechte und Abnahme gehören ausdrücklich dazu.

Ein optionales Feature sollte nicht allein deshalb aktiviert werden, weil es im Tarif enthalten ist. Entscheidend ist, ob es für die Aufgabe gebraucht und freigegeben wird.

Die einseitige Abschlussentscheidung

Am Ende sollte euer Team in wenigen Sätzen sagen können: Wir nutzen die Anwendung für diese Aufgaben, auf diesen Geräten, mit diesen Daten und diesem Betriebsmodell. Diese Funktionen sind freigegeben. Diese bleiben ausgeschlossen. Diese Personen verantworten Betrieb und Qualität.

Das ist auch der Maßstab für ein ohnetippen-Unternehmensprojekt. Nicht möglichst früh möglichst viele Konten einrichten, sondern einen konkreten Einsatz verständlich abgrenzen.

Ein gutes Beschaffungsdokument erklärt nicht nur, warum man kauft. Es erklärt auch, was genau gekauft und betrieben wird.

Weiterführende Ratgeber

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Quellen und Einordnung

Beispiel: Drei Abteilungen, ein Pilot, keine Schleife mehr

Die fiktive Steuerkanzlei Berghammer & Kollegen will Diktiersoftware anschaffen. Die Kanzleiinhaberin will schnellere Schriftsätze. Der IT-Leiter will wissen, welche Daten das Gerät verlassen. Die Datenschutzbeauftragte will schriftlich, was gespeichert wird.

Statt drei getrennte Beschaffungsprozesse zu starten, setzen sich alle drei zusammen und definieren vor dem Pilot den konkreten Einsatz: Nur Mandatsnotizen direkt nach Kliententerminen diktieren. Keine automatische Aufnahme. Kein Versand. Ohnetippen kommt als Kandidat auf den Tisch, weil der Ansatz – eigene Gedanken schnell aussprechen, Software formuliert sauber – genau zu diesem engen Ziel passt. Der Pilot läuft sechs Wochen mit vier Kolleginnen und Kollegen, danach entscheidet die gleiche Runde gemeinsam. Niemand musste im Nachhinein noch einmal anfangen.

Beschaffung scheitert selten an der Software – sie scheitert daran, dass Fachbereich, IT und Datenschutz aneinander vorbeidenken. ohnetippen ist so aufgebaut, dass sich der konkrete Nutzen in einem kleinen, klar abgegrenzten Pilot zeigen lässt, statt in einer unübersichtlichen Feature-Liste unterzugehen. Wenn in deinem Unternehmen gerade die Frage im Raum steht, ob sich eine Diktierlösung lohnt: Starte mit einer echten Aufgabe und prüfe ohnetippen daran. Alle Ausgangspunkte findest du auf https://ohnetippen.de/.

Häufige Fragen zum Thema

Wer sollte an der Auswahl von Diktiersoftware beteiligt sein?

Fachbereich, IT und die für Datenschutz zuständigen Personen betrachten unterschiedliche Anforderungen. Die Checkliste macht diese Perspektiven sichtbar.

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Was sollte ein Anbieter vor einer Entscheidung belegen?

Konkrete Verfügbarkeit, Datenweg, Betrieb, Unterstützung und die vertraglich relevanten Zusagen für den vorgesehenen Einsatz.

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Warum einen Test mit echten Arbeitsaufgaben machen?

Nur so lassen sich Integration, Korrekturaufwand und Grenzen im vorgesehenen Alltag beurteilen. Dafür müssen die verwendeten Daten freigegeben sein.

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Ist eine Einkaufscheckliste eine fertige Freigabe?

Nein. Sie strukturiert die Prüfung; die zuständigen Personen treffen die Entscheidung anhand der tatsächlichen Ergebnisse und Unterlagen.

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